Geistiges Eigentum und Folgeinnovationen

Referent: Prof. Dr. Markus Nagler, Juniorprofessur für Quantitative Labor Economics

Innovationen, die Treiber gesellschaftlichen Wohlstands, werden meist durch geistige Eigentumsformen wie Patente oder Betriebsgeheimnisse vor Imitation geschützt. Insbesondere Patente schaffen aber nicht nur Anreize für Innovation, sondern beeinflussen auch, wie attraktiv es für nachfolgende Erfinderinnen und Erfinder ist, Wissen weiter zu verwenden. Einerseits sind diese ErfinderInnen von den Entscheidungen der PatentinhaberInnen abhängig. Andererseits legen Patente auch technische Informationen offen, die neuen Ideen den entscheidenden Impuls geben können.

Markus Nagler gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung über die Auswirkungen von geistigem Eigentum und insbesondere Patenten auf nachfolgende Innovation. Wird durch die aus Patenten entstehende Marktmacht die Gründung neuer Startups verhindert? Und können die in Patenten enthaltenen Informationen für nachfolgende ErfinderInnen auch hilfreich sein?

Eine Kooperation des Neuen Museums mit der WiSo Nürnberg.

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